Das Interview

Im Interview berichtet Dirk Keller, Geschäftsführer und Mitgründer der FinDik GmbH & Co.KG über seinen Weg zum Experten im Bereich Versicherung und Finanzen. Er erklärt, wie es ist, in einem unterschätzen Beruf zu arbeiten und wie er es schafft, seine Arbeit am Interesse seiner Kunden auszurichten und wie es um die Anerkennung der Versicherungsmakler am Markt steht. In einem bewegten Marktumfeld und in lebendigen Zeiten für Sicherheit und Kontinuität zu sorgen, ist eine große Herausforderung. Erfahren Sie, warum es trotzdem wichtig ist, Sicherheit zu organisieren; und welche Mehrwerte im freien Wettbewerb stecken.

Ausgliederung aus der Bürogemeinschaft und Gründung der FinDik GmbH & Co.KG. Welche Gründe gab es für diese Veränderung?

Dirk Keller: Für mich war der Grund für meine Veränderung und damit die Ausgliederung aus der Bürogemeinschaft, dass ich mich zeitgemäßer aufstellen wollte. Vor allem im Bereich Digitalisierung, um mehr und bessere Dienstleistungen für meine Kunden bieten zu können. Hinzu kommt, dass ich meinen Kunden so auch eine größere Produktvielfalt bieten kann. Daher blieb für mich nur der Weg einer Neuorientierung.

Was ändert sich für Ihre Kunden mit der Neugründung, Herr Keller? Was können Ihre Kunden und Neukunden bei Ihnen nach der Gründung der FinDik GmbH & Co.KG erwarten?

Dirk Keller: Zum Teil habe ich dies bereits in meiner Antwort der ersten Frage beantwortet. Ein großer Vorteil für meine Kunden ist zum Beispiel eine Versicherungsapp sein. Wer diese nutzen will, hat seine Verträge immer im Überblick und kann so Schäden, Fragen oder auch Änderungen schnell und unkompliziert an mich übermitteln. Und dann werde ich, dies ist ein Versprechen, innerhalb von 24 Stunden reagieren! Wer dies nicht möchte, wird auf dem bisherigen Weg natürlich von mir weiter betreut. Im Weiteren werden sich meine Dienstleistungen und meine Produktpalette vergrößern - alles, um meinen Kunden einen noch besseren Service bieten zu können.

Welche wären das zum Beispiel?

Dirk Keller: Ich biete jetzt zum Beispiel eine komplette Schadensabwicklung an. So braucht sich der Betroffene um nichts mehr zu kümmern. Auch Finanzierungen für die Anschaffung einer Immobilie; oder eines Um- bzw. Neubaus eines Hauses biete ich für meine Kunden nun an.

Das Berufsbild des Versicherungsvertreters löst bei manchen einen schlagartigen Fluchtreflex aus. Was sagen Sie zum schwierigen Ruf Ihrer Berufsgruppe oder ist das nur ein Gerücht?

Dirk Keller: Zu meinen Kunden gehören neben vielen Privatpersonen auch viele Mediziner, Ärzte, produzierende, mittelständische Unternehmen und Gewerbetreibende. Da treffen wir immer wieder auf ganz konkrete Anforderungen und es sind professionelle Lösungen gefragt. Wir nehmen diese Anforderungen für unsere Kunden sorgfältig in die Hand und liefern maßgeschneiderte Sicherheiten, die im Bedarfsfall auch standhalten und helfen. Da ich oft weiterempfohlen werde, bin ich mir sicher, dass ehrliche Leistungen auch in unserer Branche gefragt sind und ankommen.

Sie sprechen sehr oft und immer wieder von Ihren Kunden. Welche Versicherungen bieten Sie denn eigentlich an?

Dirk Keller: Wie soeben gesagt: Mein Kunde ist die wichtigste Person in meinem Unternehmen, egal ob er persönlich da ist, schreibt oder anruft. Diesen Leitsatz und Anspruch hefte ich jedem Mitarbeiter an den Bildschirm. Die Frage führt mich aber auch zurück auf unser erstes Thema: Als freie Kaufleute der Versicherungsbranche können unsere Kunden uns zu allen Versicherungsthemen, zur betrieblichen und privaten Altersvorsorge und zur Kapitalsicherheit ansprechen. Rund ein Drittel unserer Zeit verbringen wir mit Fortbildungen und Schulungen. Ich kenne das aktuelle Angebot und kann meinen Kunden so für Ihre Situation die passenden Highlights am Markt anbieten.

Wobei wir zur letzten und vielleicht wichtigsten Frage kommen: Was ist, wenn man die Versicherung dann auch braucht? Was passiert im Schadensfall?

Dirk Keller: Das ist eigentlich das wichtigste Argument für ein freies Mandat beziehungsweise für ein unabhängiges Versicherungsbüro. Meine Loyalität liegt nicht bei einer einzelnen Gesellschaft, sondern bei meinen Versicherten. Wenn es also darum geht, einen Schaden zu regulieren, müssen wir keine Rücksicht auf eine langfristige Zusammenarbeit mit einem Anbieter nehmen. Mir liegt, die langfristige Zusammenarbeit mit meinen Kunden viel mehr am Herzen. Meine Loyalität gehört voll und ganz dem Kunden. Ich helfe in organisatorischen Fragen weiter und gehe mit dem Kunden den ganzen Weg bis zur vollständigen Regulierung.

Vielen Dank Dirk Keller für das Gespräch.